Hydraulische Zentralverriegelung „Smart-Lock“ für agroliner-Dreiseitenkipper

In bereits vielen deutschen Annahmen, sei es für Kartoffeln, Zuckerrüben oder Getreide, bestimmen inzwischen viele Sicherheitsvorschriften den Entladungsvorgang. Unter anderem steigt vielerorts die Anforderung, dass der Fahrer nicht mehr im Bereich der Annahmen vom Zugfahrzeug absteigen darf.

Nachdem es am Markt bereits eine Lösung zur hydraulischen Fernentriegelung gibt, hat die Firma Kröger nun eine (zum Patent angemeldete) hydraulisch angesteuerte Fernent- und verriegelung der Seitenbordwände entwickelt. Mit Hilfe des „Smart-Lock“-Systems kann nunmehr der vollständige Entladevorgang vom Traktor aus hydraulisch gesteuert werden. Ein manueller Eingriff vom Fahrer ist nicht mehr erforderlich. Hierdurch ergeben sich in der Praxis gleich mehrere Vorteile:

  • Erhöhte Arbeitssicherheit, da die Bordwände nicht mehr per Hand geöffnet oder geschlossen werden müssen. Der Fahrer verbleibt während des gesamten Entladevorgangs in der Schlepperkabine. Somit kann das Unfallrisiko, welches mit dem Betreten der unterschiedlichen Annahmestellen verbunden ist, nahezu ausgeschlossen werden.
  • Das Öffnen der Verriegelungen in falscher Reihenfolge wird ausgeschlossen und somit Maschinenbruch verhindert
  • Erhöhte Produktivität, da der Zeitaufwand der bisher für das Verlassen der Schlepperkabine und dem manuellen Öffnen und Schließen der Seitenbordwände benötigt wurde, eingespart wird. (Das manuelle Ent- und Verriegeln der Seitenbordewände eines Kippergespanns erfordert einen Zeitaufwand von ca. 2,5 bis 3 Minuten pro Entladevorgang)
  • Der Schlepperfahrer wird Staubbelastungen (z.B. bei Getreideentladung) nicht mehr ausgesetzt.
Smart-Lock für agroliner Dreiseitenkipper (HKD302)
Ein Magnet sorgt dafür, dass die Bordwand herangezogen wird

agroliner-Plattformanhänger jetzt auch mit automatischer Ballentransportsicherung

Für Ballentransporte hat der südoldenburgische Fahrzeugbauer Kröger nun eine neue automatische Transportsicherung entwickelt. Bisher standen nur manuelle Transportsicherungen mit Schwenkrungen im Angebot.

Über eine ausgeklügelte Kinematik werden jeweils zwei Längsrohre zur schnellen Ladungssicherung über die Schlepperhydraulik in Position gebracht. Die Längsrohre sind hierbei in jeder Position durch Sperrventile gesichert. Die automatische Ladungssicherung ist für alle gängigen Rund-, Silage- oder Quaderballen ausgelegt, die optimalen Formate sind jedoch Rundballen mit 1,6 m Durchmesser und Quaderballen mit 2,40 m Länge.


Das neue Ladungssicherungssystem bietet im Vergleich zu anderen Lösungen mehrere Vorteile: Für die Beladung werden die Längsrohre unmittelbar am Außenrahmenprofil der Ladeplattform geparkt. Somit wird zum einen das Lichtraumprofil beim Beladen überhaupt nicht eingeschränkt und zum anderen bleibt die Bodenfreiheit beim Rangieren des Fahrzeugs in vollem Umfang erhalten. Weiterhin ist das System in der Lage nach außen vorstehende Ballen heranzupressen.

Vier Hydraulikzylinder an der Fahrzeugfront sowie am Heck bewegen die Längsrohre
Auch Quaderballen lassen sich problemlos transportieren

Mehr Ladevolumen für agroliner-Abschiebewagen

Wenn es um eine hohe Wirtschaftlichkeit beim Transport von verschiedenen Agrarprodukten geht, bieten die agroliner Abschiebewagen ein vielseitiges Einsatzspektrum. Große Ladevolumen können sicher und schnell bewegt werden. Mit der horizontalen Abschiebetechnik ist ein sicheres Entladen auf unbefestigtem oder abschüssigem Untergrund sowie in höhenbegrenzten Gebäuden möglich.        

Aktuell erweitert die Firma Kröger nun ihr Tandem-Abschiebewagen-Programm um eine dritte Variante mit verlängertem Aufbau. In dieser Ausführung können Ladevolumen von 37 bis 43m³ transportieret werden. Der Standardaufbau des Fahrzeugs wurde hierzu um 1000mm, auf insgesamt 8100mm verlängert. Um bei diesem Tandemfahrzeug im XL-Format auch einen sicheren Fahrbetrieb und hohe Wankstabilität zu gewährleisten, wird diese Variante ausschließlich in Verbindung mit einer hydraulischer Federung angeboten. Der bewährte, reibungsarme Edelstahlboden ist wie bei allen agroliner Abschiebewagen in der Grundausstattung enthalten.

TAW20 mit optional verlängertem Aufbau (Artikelnr. A 114B)

Kröger Dreiseitenkipper mit Schnellöffnung - jetzt noch flexibler einsetzbar

Seitdem die agroliner 18to Dreiseitenkipper auch mit einteiligen, hydraulisch aushebenden Seitenbordwänden lieferbar sind, werden diese Gespanne auch zunehmend für den Transport von Silage, Kompost oder weiteren, schlecht abrutschenden Ladegütern eingesetzt. Bisher war es aber nicht möglich, Rieselgüter, wie z.B. Getreide, Raps oder Körnermais über die hydraulische Seitenwand zu entladen, weil der Schwalldruck nach dem Öffnen der Untenentriegelung sehr hoch war und somit eine zu hohe Belastung auf die große einteilige Seitenwand entstand. Somit konnten Rieselgüter dann nur über die gegenüberliegenden oder rückwärtigen konventionellen Pendelbordwände entladen werden, womit dann allerdings auch die Kippseite nicht mehr beliebig ausgewählt werden konnte.

Dies hat Kröger zum Anlass genommen, die hydraulische Seitenbordwand entscheidend weiterzuentwickeln. Bei der Neuentwicklung wird die Seitenklappe nach der Entriegelung automatisch druckentlastet. Der Ladungsdruck wird unmittelbar beim Öffnen erkannt und ein Druckausgleich freigegeben, um die Schnellöffnung zu aktivieren. Die hydraulische Seitenklappe springt bis zu einem ausreichenden Öffnungswinkel auf und kann bei Bedarf hydraulisch weiter angehoben werden. So kann innerhalb kürzester Zeit die komplette Ladung ohne Gegendruck der Bordwandelemente vom Anhänger abgekippt werden.

Die Schnellöffnung erlaubt somit nun auch das Entladen von Rieselgütern über die hydraulische Seitenbordwand, womit dieses Fahrzeugkonzept nun noch flexibler einsetzbar ist.

Neuer Schwerlast-Muldenkipper terraliner „MUP20 SP“

Auf vielen Baustellen gehören traktorgezogene Schwerlast-Muldenkipper inzwischen zum gewohnten Bild. Im terraliner Programm der Firma Kröger können Kunden bisher zwischen zwei Muldenvarianten, einer halbrunden (Halfpipe) mit Frontzylinder oder einer rechteckigen Alternative (Square Profile) mit Unterflurzylinder wählen.

Der Vorteil der Rechteckmulde ist die ebene Ladefläche, mit der auch Stückgut, wie z.B. Paletten oder kleinere Baugeräte transportiert werden können. Insbesondere Lohnunternehmen wünschen sich aber auch größere Ladevolumen für Schwerlastmuldenkipper, um damit auch leichtere, landwirtschaftliche Erntegüter transportieren zu können und damit die Auslastung der Fahrzeuge zu erhöhen. Um diese Anforderung zu erfüllen hat Kröger das neue Modell terraliner „MUP20SP“ entwickelt. Im Vergleich zu den bestehenden Varianten wurde das neue Modell in der Grundmulde länger und gleichzeitig niedriger ausgelegt. Damit bleibt das Ladevolumen zwar zunächst unverändert auf Schwerlasteinsätze ausgelegt, aber durch die optional zurüstbaren Bordwandaufsätze können aufgrund der größeren Muldenlänge nun deutlich höhere Ladevolumen erreicht werden. Die Rahmenkrone der Mulde wurde für die problemlose Zurüstung von Bordwandaufsätzen ausgelegt. Die Grundmulde ist als Reckteckmulde mit Unterflurzylinder ausgelegt. Die konische Mulde kann wie bei allen terraliner-Schwerlastkippern in 6mm „HARDOX 450“ ausgeführt werden.

Erhältlich ist der Muldenkipper mit Pendel-/ Boogie oder hydraulischen Achsaggregaten. Neu bei dieser Variante sind die optionalen 600mm Aluminiumaufsätze, die dann für den Transport von landwirtschaftlichen Erzeugnissen zum Einsatz kommen können. 

Technische Daten:

Ladevolumen: 12,57m³  ohne Aufsatz; 20,07m³ mit Aufsatz + Schüttkegel
Abmaße Mulde innen: 5.600mm L x 2.240mm B x 1.005mm H
Abmaße über alles: 7.600mm L x 2.550mm B x 2.600mm H
Nutzlast: 13.400 kg
Leergewicht: 6.600 kg
Zul. GG: 20.000 – 24.000 kg (On-Road); 28.000 kg (Off-Road)
Kippwinkel: 60°

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Neuvorstellung Vorderwagen agroliner EAD14
Kröger optimiert Dolly mit vielen innovativen Detaillösungen 

Als einer der ersten Anbieter am Markt hat Kröger im Jahre 2006 Dolly-Achsen als zulassungsfähige Vorderwagen auf deutsche Straßen gebracht. In den vergangen Jahren hat sich das Vorderwagenkonzept (Sattelauflieger mit dem Schlepper fahren) in der Transporttechnik mit gutem Erfolg fest etabliert. Nach nunmehr 10 Jahren Praxiserfahrung hat Kröger das bisherige Modell umfassend optimiert.

Durch eine innovative Rahmenbauweise konnte zunächst das Eigengewicht reduziert werden. Die bisher geschraubte Flanschzugöse K80 wurde gegen eine eingeschweißte Rundschaftzugöse K80 ersetzt. Dadurch wird zukünftig eine Kollision mit der schlepperseitigen K50 Kugel vermieden. Die verschlankte Zugeinrichtung ermöglicht darüber hinaus einen größeren Lenkeinschlag. Die Bordelektrik liegt nun schmutz- und wassergeschützt im Chassisrahmen. Der serienmäßige hydraulische Scherenstützfuß gewährleistet jetzt auch ein Abkuppeln vom Schlepper bei voller Beladung. Zur weiteren Serienausstattung gehört ein Radabweiser, um Beschädigungen am Schlepperreifen zu vermeiden. Eine höhen- und neigungsverstellbare Schlauchgarderobe erleichtert die Auf- und Entnahme der Hydraulik- und Luftanschlüsse und bietet nun auch genügend Freiraum für Auflieger mit größeren vorderen Überhängen. Eine Funkfernbedienung für die optionale Bordhydraulik ersetzt die bislang kabelgebundene Steuereinheit und bietet einen hohen Bedienkomfort für den Fahrer. Damit auch die Optik nach vielen Jahren noch stimmt, werden die Vorderwagen im KTL+Pulver-Verfahren beschichtet. Das neue Modell ist ab sofort unter der neuen Typenbezeichnung agroliner EAD14 erhältlich.


Hydraulischer Scherenstützfuß erlaubt das Abkuppeln auch bei voller Beladung
Funkfernbedienung für die optionale Bordhydraulik

Plattformanhänger für den Kartoffelkistentransport

Für den Transport von Kartoffelkisten hat Kröger Nutzfahrzeuge nun auch einen speziell für diesen Einsatzzweck optimierten Plattformanhänger entwickelt. Hierfür wurde der Laderaum für die gängigsten am Markt befindlichen Kistenformate variabel ausgelegt. Mit dieser Lösung können Kartoffeln vom Feld direkt in die Kiste gerodet und abtransportiert werden.


Die Ladungssicherung kann über Rahmenbordwände erfolgen, die lediglich den Formschluss für die geladenen Kisten und somit die Ladungssicherung gewährleisten. Alternativ sind aber auch vollwertige Aluminiumbordwände verfügbar. Neu entwickelte Mittelrungen lassen sich mit wenigen Handgriffen abklappen oder abnehmen. An den Transport einer zweiten Kistenlage wurde auch gedacht. Diese lassen sich mit Spanngurten an ausreichend absenkbaren Zurrpunkten sichern.

Der optionale Ausschub am Fahrzeugheck ist bis zu einen Meter ausziehbar
Für die Sicherung der zweiten Kistenlage gibt es ausreichend Zurrpunkte

Neu bei dieser Variante ist der optional erhältliche Ausschub am Fahrzeugheck. Die Plattform kann mit dieser Sonderoption für den innerbetrieblichen Transport um bis zu einen Meter verlängert werden. Damit kann die Ladefläche flexibel auf unterschiedliche Kartoffelkistenformate angepasst werden.

Wie bei allen agroliner Fahrzeugtypen können zahlreiche Zusatzausstattungen, wie z.B. Seitenanfahrschutz, Werkzeugkoffer, Laufsteg und vieles mehr je nach Kundenwunsch zugerüstet werden. Die Fahrwerke basieren grundsätzlich auf solider und langlebiger Schnellläufertechnik.

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Sattelauflieger mit Tridec-Lenkung für den Kartoffeltransport

Für einen Kunden aus dem Kartoffelanbaubereich wurden zwei agroliner - Sattelauflieger-Muldenkipper (SMK34) für den Einsatz mit Agrotrucks ausgeliefert.


Die Auflieger werden hauptsächlich für den Kartoffeltransport vom Feld zur Fabrik genutzt. Um eine Überladehöhe von 3.300mm zu erreichen, wurde für diesen Einsatzzweck die Alumulde mit einer Bordwandhöhe von 1.570mm ausgestattet. Um weiterhin die maximale Transportkapazität auszunutzen, ist die Mulde lang ausgelegt worden. Das Gesamtladevolumen erreicht 38m³ bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 34 Tonnen. Eine leistungsfähige Frontpresse sorgt für zusätzliche Stabilität bei den Kippvorgängen. Die hydraulische Heckklappe hebt weit über den Schüttkegel hinaus und ist optimal in die Seitenwände integriert, so dass auch schlecht rutschende Ladegüter problemlos entladen werden können.

Die Heckklappe öffnet weit über den Schüttkegel hinaus
SMK34 mit Tridec-Lenkung (Einschlag links)

Bei der verbauten Tridec-Lenkung ist die dritte Achse unter einen Drehschemel montiert und wird mit dem Tridec-Lenkungssystem mechanisch über die Sattelplatte zwangsgelenkt. Eine erhöhte Wendigkeit und ein geringerer Reifenverschleiß bei engen Kurvenradien sind das positive Resultat. Für Leerfahrten wurde die erste Achse als Liftachse ausgeführt. Die Luftfederung sorgt für einen ausgewogenen Fahrkomfort. Die Sattelhöhe des Aufliegers liegt bei 1.350mm, kann jedoch je nach Vorgabe der Zugmaschine bis 1.450mm ausgelegt werden.

Trotz vieler weiterer Sonderoptionen, wie beispielsweise ein Laufsteg, eine Rollplane und Aufsteckdreiecke hat der SMK34 ein Leergewicht von 8.900kg. Mit der MAN-Zugmaschine bringt der Zug ein Gesamtgewicht von 17.620kg auf die Waage, wodurch eine Nutzlast von 22.380kg gegeben ist.

Dreiachs-Plattformanhänger für den Gemüsekistentransport

Im Gemüseanbau erfolgt der Transport von Ernteerzeugnissen und Saatgut häufig in Kisten oder auf Paletten. Für diese Anforderungen hat Kröger Nutzfahrzeuge in enger Abstimmung mit einem Großkunden einen Dreiachs-Plattformanhänger entwickelt. Bereits 2015 wurde der erste Prototyp ausgeliefert. Nach einer intensiven Testphase und weiteren Detailoptimierungen erfolgte nun mit den ersten vier Auslieferungen die offizielle Markteinführung des neuen Fahrzeugtyps „agroliner PWO402“.

Die Aluminium-Bordwände sowie Mittel- und Eckrungen des agroliner PWO402 sind an allen Seiten abklappbar und mit wenigen Handgriffen vollständig abnehmbar. Hervorzuheben ist dabei, dass keine separate Sicherung für die Rungen notwendig ist – das spart Zeit und Wartungsaufwand. Die Bordwände können mit Hilfe von eingelassenen Bordwandverschlüssen verriegelt werden. Der Außenrahmen des Laderaums ist rundum mit einem Stapleranfahrschutz versehen. Die Stirnwand besteht ebenfalls aus einer Aluminiumbordwand und ist fest montiert.

Abklappbare sowie abnehmbare Mittel- und Eckrungen

Auf der ca. 9.880mm langen und ca. 2.460mm breiten Plattform gibt es ausreichend versenkbare Zurrpunkte um die Ladungssicherung vorzunehmen. Der Laderaum bietet Platz für 24 Europaletten.

Die Konstruktion des Chassis basiert auf einem herkömmlichen Dreiachs-Drehschemelanhänger. Auf Kundenwunsch sind die Plattformwagen mit ackerfreundlicher Niederruckbereifung der Dimension 560/60R22.5 und 3x11to ADR-Achsen (techn. ausgelegt auf 105km/h) ausgestattet. Dabei wurde die Spurbreite sowohl auf die Niederdruckbereifung des Anhängers als auch auf die Schlepperspur abgestimmt. Auch die Aluminiumbordwände können trotz der breiten Räder um 180° heruntergeklappt werden.

Optional kann der agroliner PWO402 mit Seitenanfahrschutz, doppelte LED-Drei-Kammer-Rückleuchten, einer Abschleppvorrichtung am Heck oder einem praktischen Werkzeugkasten ausgestattet werden.

Werkzeugkasten
Versenkbare Zurrpunkte und Stapleranfahrschutz

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Tridec-Fahrwerk mit Tritronic zur elektrischen Steuerung der hydr. Federung

Ab März 2016 liefert Kröger seinen ersten Tridem-Schwerlastmuldenkipper mit Tridec-Fahrwerk aus.

Der Tridem-Muldenkipper ist durch diese Ausstattung in der ersten und dritten Achse zwangsgelenkt ausgeführt. Die Federung wird über ein hydraulisches Federaggregat unterstützt. Durch die Drei-Punkt-Aufhängung jeder Achse ist das Fahrwerk im Stande, Unebenheiten in allen Richtungen zu kompensieren. Des Weiteren gibt es keine Torsionskräfte, die auf das Chassis einwirken, da jeder Punkt gelenkt ist.

Als zusätzliche Option kann eine „TRITRONIC“-Steuereinheit zur elektrischen Steuerung der hydr. Federung gewählt werden. Mit Hilfe dieser Regeleinheit kann per Knopfdruck eine automatische Niveauregulierung vorgenommen werden. Diese Funktion ist durch eine optionale Wasserwaagen-Regelung einstellbar. Durch beide Sonderoptionen kann die Kippstabilität enorm erhöht werden. Auch eine automatische Fahrhöheneinstellung kann durch die Elektronik realisiert werden.

TRIDEC-Fahrwerk / Aufbau zur linken Seite gekippt
TRITRONIC-Steuerung

Die Vorteile des TRIDEC-Fahrwerks liegen auf der Hand:

  • Optimale Manövrierfähigkeit
  • Wartungsarm / keine Schmierstellen an der Federung
    > Es werden zusätzliche Schmiernippel gespart
  • Kippstabilisierung durch automatische Niveauregulierung
  • Fahrhöheneinstellung automatisch
  • hohe Wankstabilität

Zapfwellendurchtrieb für Hakenliftanhänger

Seit Dezember 2015 bietet die Firma Kröger einen Zapfwellendurchtrieb für Hakenliftanhänger als optionale Zusatzausstattung an. Durch diese Sonderoption kann ein Aufbaugerät (z.B. Salzstreuer, Miststreuer) über die zapfwellenbetriebene Bordhydraulik aufgezogen und über den Zapfwellendurchtrieb angetrieben werden. Hierzu muss lediglich die Zapfwelle vom Schlepper umgesteckt werden.

Diese Art des Antriebs kann im Vergleich zur Hydraulik deutlich mehr Kraft, effizienter zum Verbraucher leiten. Bei der Konstruktion wurde darauf geachtet, dass die Kraft ohne große Verluste durch das Fahrzeug geführt wird.

Durch diese weitere Zusatzoption kann ein Hakenliftanhänger noch vielseitiger eingesetzt werden. Gerade durch diese Flexibilität sind Abrollkipper für die Land-/ und Bauwirtschaft so attraktiv.

Im Dezember 2015 wurde das erste Fahrzeug mit dieser Option ausgeliefert.

(Artikelnummer: F 9506) Zapfwellendurchtrieb

Zapfwellendurchtrieb vorneZapfwellendurchtrieb vorne
Zapfwellendurchtrieb am FahrzeugheckZapfwellendurchtrieb am Fahrzeugheck

Hakenliftanhänger als Schnellläufervariante

Firma Kröger liefert seinen ersten Hakenliftanhänger als gezogene LKW-Variante aus. Zugelassen ist der Tandem-Starrdeichselanhänger auf 80km/h und kann somit hinter allen Lastkraftwagen mit Anhängerkupplung gezogen werden.

Das Fahrzeug besitzt eine LiftachseDas Fahrzeug besitzt eine Liftachse


Auch bei der LKW-Variante des Hakenliftanhängers setzt Kröger auf höchste Qualität. Verbaut wird standardmäßig ein Premium-Hakenlift-System von "MEILLER". Das komplette Fahrgestell wurde für die Belastungen eines Schnellläufers ausgelegt. Der Abrollkipper ist mit BPW-Achsen (105km/h), einer 24V Lichtanlage sowie einem Seitenanfahrschutz links und rechts ausgestattet. Zusätzlich wurde eine im LKW-Bereich übliche Luftfederung mit Schnellabsenkung verbaut.


Durch den Zugkopf als Zugöse ist dieses Fahrzeug auch alternativ hinter einem Traktor einsetzbar. Damit eignet sich der Trailer hinter verschiedenen Zugfahrzeugen für den Transport von Abbruch, Sand, Erde oder anderen speziellen Ladungen, wie z.B. Bürocontainer.

TransMaxx - Drehschemelanhänger mit Stützlastübertragung

Mit dem „agroliner- TransMaxx“ bringt Kröger Nutzfahrzeuge nun ein neues Fahrzeugkonzept auf den Markt. Der Produktname interpretiert maximale Transportleistungen. Die Neuentwicklung ist eine Symbiose aus Drehschemel- und Tridemanhänger. Es werden die Vorteile beider Systeme vereint, um gleichzeitig fahrzeugspezifische Defizite zu eliminieren.

Die Konstruktion des TransMaxx basiert zunächst auf einen herkömmlichen Dreiachs-Drehschemelanhänger. Das größte Handicap eines Drehkranz-gelenkten Anhängers ist jedoch die Begrenzung des zul. Gesamtgewichtes auf max. 24to. In Verbindung mit einem Traktor als Zugfahrzeug kann damit das mögliche zul. Gesamtzuggewicht von 40to bei weitem nicht ausgeschöpft werden. Deshalb wurde nun ein Vorderwagen mit Stützlastübertragung verbaut. Hierdurch fällt das Fahrzeug in die Kategorie der Starrdeichselanhänger und kann somit auf bis zu 34to zul. Gesamtgewicht ausgelegt werden.

Durch den langgezogenen Achsabstand von Vorderwagen zur hinteren Doppelachse verhält sich das Fahrzeug bei schnellen Straßenfahrten extrem spurtreu. Fahrdynamische Kräfte müssen nicht wie beim Tandem oder Tridem vom Zugfahrzeug aufgefangen werden. Der Vorderwagen des Anhängers übernimmt diese Aufgabe vorbildlich und deshalb kann der Anhänger auch von vergleichsweise leichten Traktoren problemlos bewegt werden. Die Stützlastübertragung von bis zu 4 to sowie die Ausstattung mit bodenschonenden Niederdruckrädern gewährleisten gleichzeitig einen praxisgerechten Feldeinsatz. In Verbindung mit den optional erhältlichen Lenkachsen bleibt das Fahrzeug sehr wendig und ermöglicht sogar engere Kurvenradien als bei Tridem-Fahrzeugen in vergleichbarer Dimension. Die Zwangslenkung auf der letzten Achse wird über den Vorderwagen angesteuert. Somit entfällt das separate Ankuppeln der Zwangslenkung an den Schlepper. Ein luftgefedertes Achsaggregat sorgt für einen ausgewogenen Fahrkomfort.

Kröger bietet den agroliner-TransMaxx zunächst nur als Rückwärtsmuldenkipper an. Die Mulde mit Fassungsvermögen von bis zu 50 m³ ist aus Aluminium gefertigt. Die hydraulische Heckklappe hebt weit über den Schüttkegel hinaus und ist optimal in die Seitenwände integriert, so dass auch schlecht rutschende Ladegüter problemlos entladen werden können. Eine Frontpresse sorgt für zusätzliche Stabilität bei den Kippvorgängen. Die Ölversorgung erfolgt über eine leistungsfähige Bordhydraulik. Bereits seit 4 Jahren ist ein Prototyp dieser neuen Fahrzeuggeneration im Dauereinsatz. Aufgrund der positiven Erfahrungswerte wurde das neue Modell nun zum Verkauf freigegeben.

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Prospekt TransMaxx
transmaxx_2015_12.pdf - 455 kB

TAW20-K – Der „kompakte“ Abschiebewagen

Wenn es um eine hohe Wirtschaftlichkeit beim Transport von verschiedenen Agrarprodukten geht, bieten die agroliner Abschiebewagen ein vielseitiges Einsatzspektrum. Große Ladevolumen können sicher und schnell bewegt werden. Mit der horizontalen Abschiebetechnik ist ein sicheres Entladen auch auf unbefestigtem oder abschüssigem Untergrund oder in höhenbegrenzten Gebäuden möglich.

Der TAW20-K wurde nun entwickelt, um einen Abschiebewagen auch dort einsetzen zu können, wo größere Fahrzeuge aufgrund der äußeren Abmessungen nicht mehr einsetzbar sind. Mit seiner „kompakten“ Gesamtlänge von 8,4 m ist das Fahrzeug deutlich wendiger und rangierfreudiger und somit auch auf Betrieben mit beengten Platzverhältnissen oder suboptimalen Wirtschaftswegen einsetzbar. Mit einem ausstattungsabhängigen Ladevolumen von 30-34m³ bietet der TAW20-K dennoch eine hohe Transportleistung.

Für das neue Modell sind grundsätzlich auch alle Ausstattungsvarianten der größeren Modelle verfügbar. Der bewährte, reibungsarme Edelstahlboden ist wie bei allen agroliner Abschiebewagen bereits in der Grundausstattung enthalten. Desweitern wird die Lackierung im hochwertigen KTL+ Pulver-Verfahren durchgeführt.

TAWcontrol - Vorpressautomatik für Abschiebewagen

In der aktuellen Praxis stehen Schlepperfahrer häufig vor dem Problem viele Aktionen gleichzeitig ausführen und überwachen zu müssen. So muss der Fahrer für die Nutzung der Vorpressfunktion, neben der konzentrationsfordernden Parallelfahrt, das Ansteuerungsventil des Schiebeschilds betätigen. Gleichzeitig muss die Druckanzeige und das Schiebeschild beobachtet werden, um bei Erreichen des Zieldrucks das Ventil erneut zu bedienen. Wodurch das Schiebeschild wieder in Ausgangssituation gebracht wird.

Zwar gibt es am Markt befindliche Lösungen, die es ermöglichen eine Druckbegrenzung während des Vorpressens zu realisieren. Jedoch muss das Schild weiterhin in Beobachtung bleiben, um den Pressvorgang abzubrechen und das Schiebeschild in Ausgangsposition zu bringen.

Über die Touchscreen-Bedieneinheit mit automatischer Vorpresssteuerung hat der Fahrer die Möglichkeit, den gewünschten Vorpressdruck vor Beginn der Fahrt einzustellen. Während des Häckselvorgangs kann also nun per Knopfdruck auf dem Touchscreen der komplette Funktionsablauf ausgeführt werden. Hierbei muss das Schild und die Druckanzeige nicht mehr im Auge behalten werden. Dem Fahrer wird so ermöglicht weiterhin die volle Konzentration bei der Fahrt zu behalten.
Durch die Aufgabenreduzierung kann die Ablenkung von Schlepperfahrer stark minimiert werden, wodurch die Unfallgefahr gesenkt wird. Das mögliche Ladevolumen wird jedoch, wie im kostenorientierten Abtransport gefordert, um bis zu 60% gesteigert.

Bei Bedarf kann sich der Fahrer stetig über den aktuellen Druck vor dem Schiebeschild informieren.

Die automatische Vorpressfunktion „TAWcontrol “ ist voraussichtlich ab Mai 2016 lieferbar.

Multifunktionale Bordwandaufsätze für Muldenkipper

Durch konventionelle Bordwandaufsätze wird das Volumen eines Muldenkippers zum Transport leichterer Ladegüter effektiv erhöht. In der Praxis ist aber häufig festzustellen, dass die Bordwandaufsätze nicht demontiert werden, wenn das zusätzliche Ladevolumen bei Ladegütern mit höheren spezifischen Gewichten nicht benötigt wird und sogar das Risiko des Überladens mit sich bringt. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Demontage und Montage eines Bordwandaufsatzes ist mit relativ hohem Aufwand verbunden.

Mit dieser Thematik haben sich unsere Konstrukteure intensiv auseinandergesetzt und das bisherige Bordwandaufsatzsystem umfassend überarbeitet. Für den Anwender ergeben sich nun mehrere Praxis-Vorteile. Die 500mm bzw. 800mm hohen Bordwandaufsätze können mit wenigen Handgriffen rundum abgeklappt werden. Der Kipper bleibt bei abgeklappten Bordwandaufsätzen vollständig betriebsbereit. Die Heckklappe kann bei abgeklappten Bordwänden ohne Einschränkungen betätigt werden. Wahlweise kann auch nur eine Seitenbordwand abgeklappt werden, um eine geringere Überladehöhe zu erreichen. Im Häckseleinsatz kann das vordere Aufsatzelement abgeklappt und somit auch als Anhäckselklappe genutzt werden. Optional ist eine hydraulisch betätigte Anhäckselklappe erhältlich. Das neue Bordwandaufsatzkonzept kann mit einem Laderaumabdecksystem kombiniert werden. Selbstverständlich kann der gesamte Aufsatz weiterhin vollständig demontiert werden, um dadurch eine etwas höhere Nutzlast zu erreichen. Durch Schnellspannverschlüsse und Abklappfunktion ist die Demontage deutlich komfortabler gegenüber den herkömmlichen Schraub-/ und Stecksystemen.

Für Interessenten, die ganz auf Bordwandaufsätze verzichten möchten, bietet wir weiterhin Mulden aus einem Guss in vier verschiedenen Bordwandhöhen von 1,50m bis max. 2,20m an.

Hydraulisch öffnende Seitenbordwände ohne Mittelrunge nun auch für Tandem-Dreiseitenkipper erhältlich

Nachdem sich unser 18to Dreiseitenkipper in der Sonderausführung mit der hydraulischen Seitenbordwand in der Praxis bestens bewährt hat, so steht diese Ausstattung ab sofort auch für die Tandem-Variante zur Verfügung (20-24to zul. Gesamtgewicht). Durch Stützlastübertragung erhöht sich die Traktion des Schleppers sehr effektiv und im Solo-Betrieb ist der Zentralachsanhänger einfacher zu rangieren.
Bei leichteren Schüttgütern kann das Ladevolumen auf bis zu 29 m³ für das Einzelfahrzeug und auf stattliche 58m³ im Gespann mit zwei Anhängern ausgelegt werden.

Mehr Informationen zu diesem Fahrzeug finden Sie hier.

Große Klappe und viel dahinter

Unser 18to Dreiseitenkipper in der Sonderausführung HKD302-S mit hydraulischer Seitenbordwand wurde einer intensiven Modellpflege unterzogen. Unter anderem wurden Öffnungswinkel und Verriegelungskinematik optimiert. Dabei konnte das Eigengewicht verringert werden. Dieses Fahrzeug ist die perfekte Alternative, wenn auch schlecht abrutschende Ladegüter, wie z.B. Kompost und Silage transportiert werden.

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agroliner - Abschiebewagen im DLZ Langzeittest

Die DLZ hat unseren Abschiebewagen TAW20 über eine Saison auf einem Testbetrieb auf Herz und Nieren geprüft. Den ausführlichen Testbericht aus der DLZ lesen Sie hier.